Think Tank „Hybrides Arbeiten“

Inspirierender Think Tank

Auf ins Homeoffice – oder lieber nicht?

Wie ihr wisst, haben wir uns das Ziel gesetzt, nie dagewesene, verrückte Produkte für euch zu entwickeln.😜Damit unserem Team bei diesem Vorhaben nicht die Inspiration ausgeht, suchen wir stetig nach Wegen, Arbeitsumgebungen so inspirierend wie möglich zu gestalten. Deshalb hat sich unser Produktdesigner Konstantin neulich auf den Weg nach Stuttgart gemacht, um an einem Think Tank zum Thema „Hybrides Arbeiten im Co-Working-Space“ in den Design Offices Eberhardhöfe teilzunehmen und ein paar coole Anregungen abzugreifen. Wie es gelaufen ist? 🤔Das erfahrt ihr in unserem heutigen Blog.

Erinnert ihr euch noch an die Design Offices, von denen wir hier kürzlich geschwärmt haben? 😍Konstantin hat dort im September zum einen die coole Location bewundert und zum anderen an einem Think Tank teilgenommen, in dem sich alles um hybrides Arbeiten drehte. Sicher brennt ihr schon darauf, mehr über die Ergebnisse der Veranstaltung zu erfahren. Daher wollen wir euch nicht länger auf die Folter spannen und euch einige der dort diskutierten Themen präsentieren.

Chancen und Risiken des hybriden Arbeitens

Vor Ort traf Konstantin auf Dr. Torsten Ambs, der den Think Tank initiiert und moderiert hat. Anwesend waren außerdem Maria Eckhardt, die für den Standort Eberhardhöfe arbeitet und Events organisiert, eine junge Industriedesignerin sowie eine selbstständige Change Managerin. Letztere arbeitet regelmäßig in den Design-Offices-Räumlichkeiten und profitiert laut eigener Aussage stark von dem vielfältigen Angebot und den idealen Netzwerkmöglichkeiten. Die restlichen Teilnehmer schalteten sich per Videochat ein. 👩‍💻👨‍💻

„Im Vorfeld tauschten sich alle Anwesenden ein wenig über ihre Tätigkeiten aus und erzählten von ihren doch sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen. Wir sprachen darüber, wie wir während des Lockdowns unseren Jobs nachgehen konnten, wie der Arbeitsalltag heute aussieht und welche Veränderungen unserer Meinung nach noch auf uns zukommen werden“, erzählt Konstantin. Als sich die anderen Teilnehmer zugeschaltet hatten, gab Dr. Torsten Ambs eine kleine Einführung. Anschließend widmete sich die Gruppe den Chancen und Risiken des hybriden Arbeitens.

Renaissance für ländliche Regionen?

„Erstaunlicherweise begann es mit einem negativen Punkt: Fehlender physischer und regelmäßiger Kontakt zu Kollegen und Mitgliedern des Unternehmens“, zeigt sich Konstantin überrascht. Jedoch sahen einige genau darin Chancen, da man durch wechselnde Arbeitsorte eher neue Leute kennenlernt. „Sehr interessant fand ich, dass viele mit einer Renaissance ländlicher Regionen rechnen.“ Wenn immer stärker auf das ortsunabhängige Arbeiten gesetzt wird, werden sich viele Leute die Frage stellen, ob sie noch an die Stadt gebunden sein wollen, so die These zahlreicher Teilnehmer. 👩‍🌾👨‍🌾Ländliche Regionen könnten dann mit niedrigeren Wohnkosten punkten und an Attraktivität gewinnen. Logisch, wenn man bedenkt, dass Wohnortwechsel bisher eigentlich nur anstanden, wenn man im Unternehmen präsent sein musste. Warum sollte man den Stress auf sich nehmen, wenn das nicht mehr nötig ist? 🤷‍♂️

Vor- und Nachteile für Mitarbeiter

„Mehrere Teilnehmer wiesen aber darauf hin, dass Homeoffice-Mitarbeiter häufig einem höheren Druck unterliegen, da ihre Leistung für Führungskräfte über die Distanz nur schwer erkennbar ist.“ ☝Hier müssten erst noch die richtigen Führungsmethoden entwickelt und anschließend auch korrekt eingesetzt werden, hieß es. Schließlich dürfe man die Mitarbeiter nicht überfordern. Positiv hervorgehoben wurde, dass man den Alltag besser und entspannter bewältigen könne, wenn die Arbeitszeiten flexibel einteilbar sind. Als sehr angenehm empfanden die Think-Tank-Teilnehmer das Vertrauen, das ihnen von Arbeitgebern beim eigenverantwortlichen Arbeiten entgegengebracht wird. 🤗„Menschlicher“ war hier das wichtige Stichwort. Im gleichen Zuge merkten einige Teilnehmer aber auch an, dass nicht jeder Mitarbeiter in der Lage sei, sich die Arbeit komplett selber einzuteilen und zu strukturieren. Daher könnten einige Leute auf der Strecke bleiben, in schwierige Situationen geraten oder in die Frustration getrieben werden. Hier komme es vor allem auf die Führungskräfte an: Sie müssen auf diese Kollegen besondere Rücksicht nehmen und bestenfalls frühzeitig eingreifen, um solche Vorfälle zu verhindern.

Standortnachteile überwinden

„Natürlich wurden auch die Vorteile für das globale Klima genannt, die eine große Rolle spielen sollten“, ist Konstantin überzeugt. 🌏„Hybrides Arbeiten, da ist man sich einig, wird es Unternehmen in Zukunft außerdem erleichtern, Spezialisten und Fachkräfte für Projekte zu engagieren.“ Stellt euch mal vor, eine Firma sitzt an einem für Fachkräfte unattraktiven Lebensort. Die Chancen, den betreffenden Mitarbeiter von einem Arbeitsplatzwechsel zu überzeugen, wären äußerst gering. Durch das ortsunabhängige Arbeiten ist es aber trotzdem möglich, diese Person für sein Unternehmen zu begeistern, da ein Umzug nicht notwendig ist.

Gleichzeitig gewinnt in diesem Fall die Außenkommunikation an Bedeutung. Wie präsentiert man sich? Für welche Werte steht man ein? Welche Ziele verfolgt man? Das sind die zentralen Fragen, auf die junge, sehr gut ausgebildete Menschen in diesem Szenario eine Antwort erwarten, meinten die Think-Tank-Teilnehmer.

„Die Diskussionsrunde war sehr aufschlussreich und es war sehr interessant die verschiedenen Meinungen zu diesem Thema zu hören“, fasst Konstantin zusammen. „Erfahrungswerte mit noch fremden Menschen über die intensive Zeit im Homeoffice auszutauschen und zu erfahren, wie es bei anderen ausgesehen hat, ist wirklich äußerst spannend. Für den tollen Think Tank möchte ich mich bei Dr. Torsten Ambs ganz herzlich bedanken.“

Sagt uns eure Meinung

Was meint ihr? Arbeitet ihr gerne im Homeoffice? Welche Erfahrungen habt ihr im Hinblick auf den Arbeitsalltag während des Lockdowns gemacht? Hat sich euer Arbeitsumfeld seither verändert? Wir sind neugierig auf eure Meinung. 🤗Schreibt uns eine Mail oder nehmt an unserer nächsten Community-Aktion teil.